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Bus und Bahn #fahrscheinfrei: Sieben Gemeinden, eine Machbarkeitsstudie

Bus und Bahn #fahrscheinfrei: Sieben Gemeinden, eine Machbarkeitsstudie

Bus und Bahn müssen immer mehr leisten, Pendlerinnen und Pendler würden den öffentlichen Nahverkehr immer öfter gerne nutzen und dies käme auch den politischen Zielen vom Klimaschutz bis zur Gestaltung des städtischen Lebensraums entgegen. Trotzdem steht der aktuelle Mix zur Finanzierung von Bus und Bahn auf der Kippe: Querverbund, kommunale Haushalte, Regionalisierungs- und Entflechtungsmittel – überall drohen die Weichen in Richtung weniger Attraktivität gestellt zu werden. Das muss sich ändern.

Die Piratenfraktion im Landtag NRW zeigt, dass das freie Fahren ohne Fahrschein in Bus und Bahn, finanziert durch eine Umlage und neue, kommunale Finanzierungsinstrumente, nicht nur theoretisch funktioniert, sondern auch klar und einfach ‘vor Ort‘ umsetzbar ist.

Wie? Dazu beauftragen wir eine Studie, die zeigt, welche Umsetzungsschritte in einer Gemeinde ganz konkret notwendig sind, um dort einen Modellversuch Bus und Bahn #fahrscheinfrei zu starten. Wir möchten damit auch zeigen, welche Rahmenbedingungen das Land NRW dafür setzen muss.

Heute präsentieren wir konkret sieben Initiativen, die in ihrer Stadt oder Region eine solche Studie unterstützen wollen. Nur in einer Stadt oder Region können wir die beispielhafte Machbarkeitsstudie durchführen, um das Umsetzungsszenario zu realistisch wie möglich zu halten. Wir setzten jedoch auf alle diese Gemeinden und Kreise sowie weitere Städte von Bielefeld bis Köln beim Projekt Bus und Bahn #fahrscheinfrei.

Bad Salzuflen hat nur vier Stadtbuslinien und andere gute Voraussetzungen, die eine einfache Umsetzung versprechen.

Auch in Grevenbroich wäre der Aufwand überschaubar. Vor dem Hintergrund der sinkenden Relevanz der Braunkohle möchte die Initiative Schlaubus das Leben zurück in die Stadt bringen.

Der Hochsauerlandkreis zeigt: Gerade im ländlichen Raum wird ein moderner ÖPNV gebraucht – und eine entsprechende Studie.

In Münster nennt sich die Initiative „#Fahrscheinfrei durch die Leezenstadt“, denn Münster muss und kann seine Titel als „Lebenswerteste Stadt“ und Klimahauptstadt mit „Bus und Bahn #fahrscheinfrei“ verteidigen.

Der Kreis Recklinghausen (die meisten Einwohner) bietet mit den Menschen von „Vest Fahrscheinfrei“ als Experimentierfeld ländlichen Regionen und städtische Ballungsräume in allen Facetten.

Ähnliches trifft auf den Rhein-Sieg-Kreis zu (die größte Fläche, „Rhein-Sieg #fahrscheinfrei“). Hier gibt es zudem die interessante Nah- und Fernpendlerzone zu Bonn und Köln.

Wuppertal ist das Verkehrslabor Nordrhein-Westfalens. Es gibt hier nicht nur Baustellen, Schwebe- und Seilbahn. Man diskutiert mit der „Bürgerticket Initiative Wuppertal“ bereits seit längerem das Bürgerticket.

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